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Krankheitsbilder
Leistungen

Ausgangssituation

KRANKHEITSBILDER

Am Anfang steht die Abklärung Ihrer Beschwerden im Vordergrund – hier ist zuerst das „Zuhören“ , „Fragen“ und „Sprechen“ von großer Bedeutung. Daraufhin folgt das „Erfassen“ der körperlichen Beschwerden durch die klinische Untersuchung. Erst danach macht eine zielgerichtete Diagnostik mit teils aufwändigen Untersuchungen wirklich Sinn. Aus der Zusammenschau der klinischen Befunde und der abgeschlossenen Diagnostik folgt die Diagnose und die Besprechung der Therapiemöglichkeiten. Diese ist für einige Krankheiten vollkommen klar, aber auch für viele nicht ganz so eindeutig – hier ist die Kenntnis der wissenschaftlichen Literatur und auch die Erfahrung des Behandlers von großer Wichtigkeit.

Ich beschäftige mich mit allen Gelenken und Beschwerden des Bewegungsapparates und führe auch selbst operative Versorgungen und Interventionen sowohl an der oberen und unteren Extremität als auch an der Wirbelsäule durch.

Die Füsse tragen unseren Körper von frühester Kindheit an viele Stunden des Tages und werden doch so oft unterschätzt für die Wichtigkeit unseres gesamten Bewegungsapparates.

Häufige Beschwerdebilder betreffen den Vorfuss wie der sogenannte Hallux valgus oder auch andere Zehenfehlstellungen. Veränderungen der Fußwurzel durch Abnützungen oder Entzündungen, Knorpelveränderungen des Oberen und Unteren Sprunggelenkes oder angeborenen Fehlstellungen und Verletzungsfolgen können die Mobilität und das Gangbild beeinflussen. Wichtig in der Therapie ist es, zu erkennen, dass auch vermeintlich geringe Abweichungen oder Eingriffe erhebliche Auswirkungen auf die Biomechanik des Fußes haben können und berücksichtigt werden müssen.

Wirbelsäulenbeschwerden lassen sich häufig auf schlechte Haltung und schwache Rückenmuskulatur zurückführen, weshalb die Manual-, Bewegungs- und Physiotherapie eine wichtige Behandlung darstellt. Bei neurologischen Veränderungen mit Muskelschwäche, Empfindungsstörungen und starken Schmerzen kann eine gezielte Infiltrationsbehandlung an den Ort des Geschehens – die Nervenwurzel oder das Wirbelgelenk – eine deutliche Linderung bedeuten. Sind die Veränderungen derart ausgeprägt, dass nicht-operative Therapien unzureichend wirken, muss eine operative Therapie erwogen werden.

Probleme des Kniegelenkes betreffen alle Altersgruppen. In jüngerem Alter ist hier auch der sportliche Anspruch der Patientinnen und Patienten für die Therapie zu berücksichtigen und so sind operative Bandrekonstruktionen, minimal-invasive Knorpeltherapien und Meniskusbehandlungen im Vordergrund. Mit zunehmendem Alter oder als Unfallfolge kann bei Achsabweichungen eine Umstellung der Tragelinie des Beines nötig werden.

Erst wenn alle konservativen und gelenkerhaltenden operativen Maßnahmen ausgeschöpft wurden, die körperlichen und sozialen Einschränkungen derart hoch sind, dass die Mobilität der Patientin oder des Patienten eingeschränkt ist, dann stellt der künstliche Gelenkersatz des Kniegelenkes eine erfolgsversprechende Lösung dar.

Hüftbeschwerden erfordern eine rasche und umfassende Abklärung, da es hier durchaus Veränderungen gibt, die bereits in jüngerem Lebensalter zielgerichtet therapiert werden müssen, um eine frühzeitige Abnützung zu verhindern. Kommt es mit zunehmendem Alter zu anhaltenden Schmerzen und Bewegungseinschränkungen so stellt der künstliche Gelenkersatz eine sehr gute Therapieoption dar, der es ermöglicht, die Mobilität zu erhalten und durchaus wieder sportlich aktiv zu werden.

Der künstliche Gelenkersatz mittels Prothese zählt zu den erfolgversprechendsten orthopädischen Operationen überhaupt und durch minimal-invasive Operationsmethoden gehört die lange Rehabilitation mittlerweile der Vergangenheit an.

Beschwerden an der Hand stellen für unsere täglichen Verrichtungen eine enorme Einschränkung dar. Viele Brüche im Bereich des Handgelenkes müssen operativ stabilisiert werden, um eine möglichst zufriedenstellende Bewegung und vor allem Schmerzfreiheit zu garantieren. Folgezustände nach Verletzungen oder Abnützungserscheinungen bedürfen einer genauen Abklärung, einer speziellen konservativen Therapie und sofern nötig einer operativen Versorgung.

Häufige neurologische Veränderungen durch Nervenengpasssyndrome erfordern in der Regel einen operativen Eingriff, der den Nerven Platz gibt, ihre Leitungsfunktion wieder ungehindert zu erfüllen.

Der hohe Bewegungsgrad der Schulter bringt leider auch viele Probleme mit sich. Diese können durch Instabilitäten und durch Verschleißerscheinungen der Sehnenkappe und der Bänder hervorgerufen werden.

Die Rekonstruktion der Sehnen um das Schultergelenk wieder in Balance zu bringen sind neben der gezielten und strukturierten Physiotherapie entscheidend. Reizzustände der Schleimbeutel im Schulterbereich müssen einerseits adäquat abgeklärt werden und erfordern andererseits eine konsequente Therapie, da diese Veränderungen hochgradig schmerzhaft sein können und beispielsweise eine gestörte Nachtruhe viele Patientinnen und Patienten massiv belasten. 

Wie einschränkend Probleme am Ellenbogen sein können, kann man besonders abschätzen, wenn man selbst einmal an einem „Tennisarm“ oder „Golferellenbogen“ laboriert hat. Die Therapie von Ellbogenproblemen hat sich in den letzten Jahren zunehmend verändert – hin zu einer durchaus operativen Herangehensweise.

Das Ziel muss jedoch stets eine Übungsstabilität sein und lange Ruhigstellungen sind unbedingt zu vermeiden. Es heißt nicht umsonst „Der Ellbogen – das kapriziöse Gelenk“! Zum Glück sind viele Eingriffe in Schlüssellochtechnik möglich – hierzu erfordert es jedoch viel Erfahrung, weshalb ich mit versierten Kollegen auf dem Gebiet der Ellbogenchirurgie zusammenarbeite.

BESCHWERDEN?

Geschätzte Patientinnen und Patienten!

Sollten Sie unter Schmerzen des Bewegungsapparates wie Funktionseinschränkungen oder Schmerzen, sollten Sie eine Beratung oder auch eine unbeeinflusste Zweitmeinung wünschen, so wenden Sie sich bitte mit Ihren Anliegen vertraulich an uns.  

Medizinische

LEISTUNGEN

In meiner Wahlarztordination kann ich mich mit der nötigen Zeit zur Abklärung und Behandlung Ihren Beschwerden widmen, wie sie im hektischen Krankenhausalltag mittlerweile zu kurz kommt. Als Unfallchirurg und Orthopäde möchte ich mich vor allem um Beschwerden des Bewegungsapparates annehmen und doch auch die ganzheitliche Sichtweise eines Allgemeinmediziners einbringen. Auf die wissenschaftlich fundierte Therapie und kritische Abwägung der Möglichkeiten in Diagnostik und Behandlung lege ich besonderen Wert und möchte trotzdem das nötige „Fingerspitzengefühl“ in der individuellen Betreuung anwenden.

INFILTRATIONEN

Infiltrationen sind eine vielfach angewandte Therapiemethode in der Orthopädie und Traumatologie. Eine Infiltrationstherapie in abgenützte Gelenke können den Reizzustand des Gelenkes verringern und so die Funktion verbessern. Auch Infiltrationen an Sehnenansätze oder an Schleimbeutel können hilfreich sein und schmerzlindernd wirken. 

Zunehmend weiß man allerdings, dass Cortisonzusätze bei Infiltrationen zwar kurzzeitig eine Besserung erwirken, aber langfristig bei wiederholten Anwendungen sogar Schäden verursachen können, weshalb zum Beispiel Eigenblutinjektionen (Autologes Conditioniertes Plasma – ACP) oder eine künstliche Gelenkschmiere (Hyaluronsäurepräparate) bevorzugt werden sollten.

SPORTMEDIZIN

Der sportliche Anspruch der Bevölkerung wird immer höher und damit geht auch eine verstärkte Verletzungsanfälligkeit oder Überlastungserscheinungen einher. 

Als diplomierter Sportarzt berate ich sie gerne in der richtigen Wahl ihrer sportlichen Aktivitäten bzw. auch nach Verletzungen, wann ein Wiedereinstieg in den Sport risikoarm möglich ist.

MANUALMEDIZIN

Die Manualmedizin macht die „Hände“ zum wichtigsten „Werkzeug“. Damit ertastet man Veränderungen tiefergelegener Strukturen, erfasst Zusammenhänge im Bewegungsapparat und kann außerdem durch mobilisierende und manipulierende Griffe, eine Therapie durchführen. 

Hier kommt es besonders auf ein gewisses Zusammenspiel zwischen Patient und Manualtherapeuten oder Manualmediziner an, um mit der richtigen Intensität zu behandeln.

STOSSWELLE

Die Stoßwellenbehandlung stellt seit vielen Jahren bei unterschiedlichen Veränderungen eine wissenschaftlich fundierte Methode dar, um den Körper zur „Selbstheilung“ anzuregen. Nicht nur schlecht heilende Wunden sondern auch Knochenveränderungen, Sehnenreizungen oder Muskelveränderungen zählen zu den Anwendungsgebieten der Stoßwelle. 

Zugegebenerweise zählt die Stoßwelle nicht zu den „angenehmsten“ Therapieformen, aber durch die richtige Wahl der Energie und der richtigen Stoßwellenart (fokussiert oder radial) kann man sich an die Veränderung herantasten. Nicht selten kann bereits durch eine einmalige Anwendung eine deutliche Verbesserung der Symptomatik erreicht werden.

NOTFALLMEDIZIN

Die Erfahrung in der Notfallmedizin kann im Fall des Falles von großer Bedeutung sein. In unserer Ordination sind für den hoffentlich nie eintretenden Notfall alle Vorkehrungen getroffen worden und eine Notfallausrüstung ist stets griffbereit.

SCHMERZTHERAPIE

Akute Schmerzen sind Alarmzeichen des Körpers und weisen auf Gefügestörungen des Bewegungsapparates hin. Sie können aber auch Anzeichen innerer Organstörungen darstellen. Deshalb ist eine umfassende Untersuchung von entscheidender Bedeutung. 

Führen anhaltende Schmerzen zu einem chronischen Schmerzzustandsbild, dann besteht ein wesentlicher Teil der Abklärung und der Therapie darin, zugrundeliegende und oftmals auch psychosomatische Ursachen zu ergründen und zu beachten. 

Es ist von grundlegender Bedeutung, eben nicht nur den Ort der Schmerzentstehung – also zum Beispiel das Gelenk oder Organ – zu beachten, sondern eben auch den Ort der Schmerzwahrnehmung – also die Psyche.