Wenn Arthrose den Alltag bestimmt und konservative Therapien keine Linderung mehr bringen, kann ein künstliches Gelenk die Lebensqualität entscheidend verändern. Wir begleiten Sie — von der Entscheidung bis zur vollen Belastbarkeit.
Arthrose ist eine fortschreitende Erkrankung. In frühen und mittleren Stadien helfen konservative Verfahren wie ACP, Hyaluronsäure oder Physiotherapie sehr gut. Aber wenn der Knorpel vollständig aufgebraucht ist, Knochen auf Knochen reibt und jeder Schritt Schmerzen bereitet, ist ein künstliches Gelenk oft die einzig sinnvolle Lösung.
Moderne Endoprothesen sind langlebig, präzise gefertigt und auf den jeweiligen Patienten abgestimmt. Ziel ist immer: Schmerzfreiheit, volle Beweglichkeit und Rückkehr in den Alltag — nachhaltig.
Beratungstermin vereinbaren →Drei Gelenke, drei Schwerpunkte — jeweils mit Total- und Teilprothese, abgestimmt auf Befund, Alter und Aktivitätsniveau.
Die Knieendoprothetik gehört zu den häufigsten und erfolgreichsten orthopädischen Eingriffen weltweit. Je nach Ausmaß der Arthrose wird eine Totalprothese (vollständiger Gelenkersatz) oder eine unikondyläre Teilprothese (einseitiger Teilersatz) eingesetzt. Letztere schont mehr Knochensubstanz und ermöglicht eine raschere Erholung.
Gonarthrose · Totalprothese · Teilprothese (unikondylär)
Bei der Hüft-Totalendoprothese (TEP) werden Hüftkopf und Pfanne durch hochwertige Implantate aus Titan, Keramik oder Polyethylen ersetzt. Moderne zementierende und zementfreie Verfahren ermöglichen eine individuelle Anpassung — auch bei jungen, aktiven Patienten mit hohen Ansprüchen an Mobilität und Belastbarkeit.
Coxarthrose · TEP · Oberflächenersatz
Die Schulterendoprothetik ist komplexer als Knie und Hüfte, da die Schulter das beweglichste Gelenk des Körpers ist. Je nach Befund kommen anatomische Prothesen (bei intakter Rotatorenmanschette) oder inverse Prothesen (bei Manschettendefekt) zum Einsatz — für eine stabile, schmerzfreie Funktion im Alltag.
Omarthrose · Anatomische Prothese · Inverse Prothese
Eine Prothese ist immer die letzte Option. Informieren Sie sich über unsere nicht-operativen Verfahren.
Die Entscheidung für ein künstliches Gelenk ist keine leichte — und sie sollte nie überstürzt getroffen werden. Gleichzeitig warten manche Patienten zu lang, was die Operation und Rehabilitation erschwert.
Im persönlichen Gespräch beurteilen unsere Fachärzte gemeinsam mit Ihnen Befund, Leidensdruck und Erwartungen — und geben Ihnen eine ehrliche Einschätzung, ob und wann ein Gelenkersatz der richtige Schritt ist.
Beratungstermin vereinbaren →Ein Gelenkersatz ist eine gemeinsame Entscheidung — wir begleiten Sie durch jeden Schritt, transparent und persönlich.
Klinische Untersuchung, Röntgen und MRT. Ausführliches Gespräch über Befund, Optionen und realistische Erwartungen — ohne Zeitdruck.
Individuelle Prothesenauswahl und präoperative Planung. Prothesentyp, Größe und Verankerung werden auf Ihre Anatomie abgestimmt.
Präziser Eingriff nach internationalem Standard. Minimalinvasive Zugänge wo möglich — für weniger Gewebeschaden und raschere Erholung.
Strukturierte Rehabilitation, Physiotherapie und regelmäßige Kontrollen — bis Sie das neue Gelenk nicht mehr spüren und wieder voll mobil sind.
Meist bei fortgeschrittener Arthrose mit anhaltenden Schmerzen und Bewegungseinschränkung, wenn konservative Maßnahmen ausgeschöpft sind. Die Indikation stellen wir individuell.
Schwerpunkte sind Knie, Hüfte und Schulter.
Die Haltbarkeit hängt von Implantat, Belastung und individuellen Faktoren ab. Details besprechen wir mit Ihnen im Beratungsgespräch.
Vereinbaren Sie jetzt einen Termin an einem unserer drei Standorte in Graz, Linz oder Liezen. Wir nehmen uns Zeit für Sie — und Ihre Gesundheit.