Kreuzbandriss & Kreuzband-OP – Diagnose und Behandlung bei osteofit

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Leistungen · Vorderes Kreuzband

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Bewegung.
Sicher & stabil.

Die Kreuzbandruptur zählt zu den häufigsten schweren Sportverletzungen. Wir bieten modernste operative Versorgung — individuell auf Sie abgestimmt, mit internationalen Spitzentechniken für bestmögliche Stabilität und rasche Rückkehr in den Sport.

ACL & ALL
Kombinierte Rekonstruktion
Anterolaterales Ligament
Individuell
Transplantatwahl
Angepasst an Ihre Ziele
9–12
Monate Reha
Bis zur vollen Sportfähigkeit
Fokus
Begleitverletzung
Rotationsinstabilitäten, Meniskusrupturen, Knorpelschäden
Grundlagen

Was ist eine Kreuzbandruptur?

Das vordere Kreuzband (ACL – Anterior Cruciate Ligament) ist das zentrale Stabilisierungsband des Kniegelenks. Es verhindert, dass der Unterschenkel nach vorne gleitet, und kontrolliert die Rotationsbewegungen des Knies. Bei einem Riss – häufig durch abrupte Drehbewegungen beim Sport, Springen oder Abbremsen – kommt es zu einem sofortigen Stabilitätsverlust.

Typische Symptome sind ein hörbares oder spürbares „Knacken“ im Moment der Verletzung, rasche Schwellung des Kniegelenks, Schmerzen sowie das Gefühl, dass das Knie „wegknickt“. Ohne Behandlung drohen Folgeschäden wie Meniskusrisse und frühzeitige Arthrose.

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ACL
Häufigste schwere Knieverletzung
Die Ruptur des vorderen Kreuzbandes betrifft jährlich Hunderttausende Sportlerinnen und Sportler weltweit — von Profis bis hin zu Freizeitsportlern.
Diagnose
Klinik · MRT · Arthroskopie
Die Diagnose wird klinisch gestellt und durch ein MRT bestätigt. Die Arthroskopie ermöglicht gleichzeitig die exakte Beurteilung und die operative Versorgung in einem Eingriff.
Wann OP?
Aktive Patienten · Instabilität · Begleitverletzungen
Bei sportlich aktiven Patientinnen und Patienten, anhaltender Instabilität oder gleichzeitigen Meniskus- und Knorpelschäden ist eine operative Rekonstruktion in den meisten Fällen klar indiziert.
Behandlung

Von der Diagnose bis zur vollen Sportfähigkeit

Ein Kreuzbandriss erfordert eine strukturierte Begleitung — von der Erstuntersuchung über die Operation bis zur abschließenden sportmedizinischen Freigabe.

1 — Diagnostik

Klinische Tests (Lachman, Pivot-Shift), Ultraschall und MRT liefern ein vollständiges Bild — inklusive Begleitverletzungen an Meniskus, Knorpel und Kollateralnbändern.

2 — Planung

Gemeinsam besprechen wir Ihre Erwartungen, Ihre sportliche Aktivität und die optimale Transplantatwahl — damit die Versorgung exakt auf Ihre Situation abgestimmt ist.

3 — Operation

Arthroskopische Rekonstruktion nach internationalem Standard — bei Bedarf als kombinierte ACL-ALL-Technik nach Sonnery-Cottet für maximale Rotationsstabilität.

4 — Rehabilitation

Strukturiertes Reha-Programm mit engmaschigen Verlaufskontrollen. Die Rückkehr in den Wettkampfsport erfolgt kriterienbasiert — nicht allein nach Zeitablauf.

STG
Semitendinosus-Gracilis-Sehne
Die am häufigsten verwendete Eigengewebe-Option. Geringer Entnahmeschaden, gute biologische Integration und bewährte Langzeitergebnisse. Gut geeignet als alleiniges Transplantat oder als ALL-Graft bei der kombinierten Technik.
Allograft
Spendersehne
Knochen-Sehnen-Transplantat oder reines Sehnentransplantat aus einer Spendersehne. Keine Entnahmemorbidität, dementsprechend weniger Schmerzen und frühere Beweglichkeit.
QT
Quadrizepssehne
Modernes, zunehmend bevölkertes Transplantat mit großem Querschnitt und geringer Donormorbidität. Besonders geeignet bei Revisionsoperationen oder großem Kraftanspruch, bei Bedarf auch Kombination mittels extraartikulärer Tenodese (z.B. nach Lemaire oder Ellison)
Transplantatwahl

Individuell das richtige Transplantat wählen

Die Wahl des Transplantats ist eine der wichtigsten Entscheidungen bei der Kreuzbandrekonstruktion — und sie ist individuell. Alter, Körpergewicht, sportliche Ziele, Begleitverletzungen und anatomische Gegebenheiten spielen ebenso eine Rolle wie persönliche Präferenzen.

Bei osteofit besprechen wir jede Option ausführlich mit Ihnen: Eigengewebe (Autograft) aus Kniescheibensehne, Oberschenkelmuskelsehnen oder Quadrizepssehne sowie in ausgewählten Fällen Spendergewebe (Allograft). Es gibt kein universell „bestes“ Transplantat — es gibt das für Sie passende.

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Spezialverfahren

ACL-ALL-Rekonstruktion
nach Bertrand Sonnery-Cottet

Eine Weiterentwicklung der klassischen Kreuzbandrekonstruktion für maximale Stabilität — entwickelt vom weltführenden Kniechirurgen Bertrand Sonnery-Cottet am Centre Orthopédique Santy (FIFA Medical Center of Excellence) in Lyon.

Das Prinzip

Warum nur ACL manchmal nicht genügt

Trotz technisch einwandfreier Kreuzbandrekonstruktion klagen ein Teil der Patienten — insbesondere aktive Sportlerinnen und Sportler — nach der Operation über eine verbleibende Rotationsinstabilität. Der Grund: Das vordere Kreuzband allein kontrolliert nicht die gesamte anterolaterale Rotationsbewegung des Kniegelenks. Das anterolaterale Ligament (ALL), ein eigenständiges Band an der Außenseite des Knies, übernimmt diesen Teil der Stabilisierung.

Ist das ALL mitgerissen — was bei vielen ACL-Verletzungen der Fall ist — verbleibt ohne seine Rekonstruktion eine mechanische Schwäche, die zu einem erhöhten Risiko für Transplantatversagen und Rerupturen führt.

ALL
Anterolaterales Ligament
Das ALL verläuft vom lateralen Femurkondylus zum Tibiakopf zwischen Gerdy-Höcker und Fibulaköpfchen. Es ist der primäre Stabilisator gegen anterolaterale Tibiarotation — und wird bei ACL-Verletzungen häufig mitsamt gerissen.
Pivot-Shift
Das klinische Zeichen der Rotationsinstabilität
Ein positiver Pivot-Shift-Test vor der Operation ist ein wichtiger Hinweis auf eine Mitbeteiligung des ALL. Er zeigt an, dass eine alleinige ACL-Rekonstruktion möglicherweise nicht ausreicht, um vollständige Stabilität herzustellen.
Vorteile der kombinierten Technik

Was die ACL-ALL-Rekonstruktion besser macht

Wissenschaftliche Studien — viele davon direkt von Sonnery-Cottet und seinem Team am Centre Orthopédique Santy publiziert — belegen die Überlegenheit der kombinierten Technik gegenüber der isolierten ACL-Rekonstruktion.

Deutlich geringeres Rerupturrisiko

Die kombinierte ACL-ALL-Rekonstruktion reduziert das Risiko einer erneuten Kreuzbandruptur signifikant. Studien von Sonnery-Cottet zeigen eine Reduktion der Transplantatversagensrate um bis zu 50 % im Vergleich zur isolierten ACL-Rekonstruktion.

Maximale Rotationsstabilität

Durch die gleichzeitige Rekonstruktion des ALL wird die anterolaterale Tibiarotation zusätzlich kontrolliert. Der Pivot-Shift wird nachweislich stärker reduziert als bei alleiniger ACL-Versorgung — ein entscheidender Faktor für sportliche Leistungsfähigkeit.

Schnellere Rückkehr in den Sport

Die verbesserte Stabilität des Kniegelenks nach kombinierter Rekonstruktion ermöglicht eine sicherere und oft zügigere Rehabilitation. Sportlerinnen und Sportler profitieren von einer höheren funktionellen Kniestabilität bereits in frühen Rehaphasen.

Kein relevanter Mehraufwand

Die ALL-Rekonstruktion erfolgt über zusätzliche kleine Stichinzisionen im selben operativen Eingriff. Die OP-Zeit verlängert sich nur geringfügig, das Komplikationsrisiko erhöht sich nicht wesentlich — bei deutlichem Zugewinn an Stabilität.

Entwickler der Technik

Prof. Bertrand Sonnery-Cottet, MD PhD

Weltrenommierter Kniechirurg am Centre Orthopédique Santy – Hôpital Privé Jean Mermoz, FIFA Medical Center of Excellence in Lyon, Frankreich. Sonnery-Cottet zählt zu den weltweit führenden Experten für Kniebandverletzungen und hat die kombinierte ACL-ALL-Rekonstruktionstechnik maßgeblich entwickelt, standardisiert und wissenschaftlich publiziert. Seine Technik wird heute weltweit in spezialisierten Zentren angewandt.

Schwerpunkt
Kniebandrekonstruktion · Sporttraumatologie · ACL-Revisionschirurgie
Institution
Centre Orthopédique Santy – FIFA Medical Center of Excellence, Lyon
Indikation
Aktive Sportler · positiver Pivot-Shift · hohes Rerupturrisiko · Revision
Ihre Spezialisten

Kreuzbandchirurgie bei osteofit

Drei erfahrene Fachärzte betreuen Sie von der Diagnose über die Operation bis zur Rehabilitation — persönlich und auf höchstem Niveau.

Dr. Dietmar Maurer

Dr. Dipl.-Ing. Dietmar Maurer, BSc

FA Orthopädie & Traumatologie
Graz
Dr. Armin Farzi

Dr. Armin Farzi

FA Orthopädie & Traumatologie
FA Unfallchirurgie
Graz
Dr. Florian Ott

Dr. Florian Ott

FA Orthopädie & Traumatologie
FA Unfallchirurgie
Liezen
FAQ

Häufige Fragen

Muss ein Kreuzbandriss immer operiert werden?

Nicht zwingend. Ob operiert oder konservativ behandelt wird, hängt von Faktoren wie Instabilität, Ihrem Aktivitäts- und Anspruchsniveau, Begleitverletzungen und Alter ab. Die individuell beste Option besprechen wir mit Ihnen in der Ordination.

Wann können Sie nach einer Kreuzband-OP wieder Sport machen?

Die Rückkehr zum Sport erfolgt in der Regel innerhalb von 9–12 Monaten. Entscheidend ist dabei nicht der Zeitpunkt allein, sondern das Erreichen definierter Reha-Meilensteine (Kraft, Stabilität und Funktion). Die Freigabe erfolgt daher meilensteinbasiert, nicht rein zeitbasiert.

An welchen Standorten behandeln Sie den Kreuzbandriss?

An allen drei osteofit-Standorten – Graz, Linz und Liezen.

Bereit für Ihren nächsten Schritt?

Vereinbaren Sie jetzt einen Termin an einem unserer drei Standorte in Graz, Linz oder Liezen. Wir nehmen uns Zeit für Sie — und Ihre Gesundheit.

Wahlarzt & Privatarzt · Kurzfristige Termine möglich