Die Kreuzbandruptur zählt zu den häufigsten schweren Sportverletzungen. Wir bieten modernste operative Versorgung — individuell auf Sie abgestimmt, mit internationalen Spitzentechniken für bestmögliche Stabilität und rasche Rückkehr in den Sport.
Das vordere Kreuzband (ACL – Anterior Cruciate Ligament) ist das zentrale Stabilisierungsband des Kniegelenks. Es verhindert, dass der Unterschenkel nach vorne gleitet, und kontrolliert die Rotationsbewegungen des Knies. Bei einem Riss – häufig durch abrupte Drehbewegungen beim Sport, Springen oder Abbremsen – kommt es zu einem sofortigen Stabilitätsverlust.
Typische Symptome sind ein hörbares oder spürbares „Knacken“ im Moment der Verletzung, rasche Schwellung des Kniegelenks, Schmerzen sowie das Gefühl, dass das Knie „wegknickt“. Ohne Behandlung drohen Folgeschäden wie Meniskusrisse und frühzeitige Arthrose.
Jetzt Termin buchen →Ein Kreuzbandriss erfordert eine strukturierte Begleitung — von der Erstuntersuchung über die Operation bis zur abschließenden sportmedizinischen Freigabe.
Klinische Tests (Lachman, Pivot-Shift), Ultraschall und MRT liefern ein vollständiges Bild — inklusive Begleitverletzungen an Meniskus, Knorpel und Kollateralnbändern.
Gemeinsam besprechen wir Ihre Erwartungen, Ihre sportliche Aktivität und die optimale Transplantatwahl — damit die Versorgung exakt auf Ihre Situation abgestimmt ist.
Arthroskopische Rekonstruktion nach internationalem Standard — bei Bedarf als kombinierte ACL-ALL-Technik nach Sonnery-Cottet für maximale Rotationsstabilität.
Strukturiertes Reha-Programm mit engmaschigen Verlaufskontrollen. Die Rückkehr in den Wettkampfsport erfolgt kriterienbasiert — nicht allein nach Zeitablauf.
Die Wahl des Transplantats ist eine der wichtigsten Entscheidungen bei der Kreuzbandrekonstruktion — und sie ist individuell. Alter, Körpergewicht, sportliche Ziele, Begleitverletzungen und anatomische Gegebenheiten spielen ebenso eine Rolle wie persönliche Präferenzen.
Bei osteofit besprechen wir jede Option ausführlich mit Ihnen: Eigengewebe (Autograft) aus Kniescheibensehne, Oberschenkelmuskelsehnen oder Quadrizepssehne sowie in ausgewählten Fällen Spendergewebe (Allograft). Es gibt kein universell „bestes“ Transplantat — es gibt das für Sie passende.
Beratungsgespräch vereinbaren →Eine Weiterentwicklung der klassischen Kreuzbandrekonstruktion für maximale Stabilität — entwickelt vom weltführenden Kniechirurgen Bertrand Sonnery-Cottet am Centre Orthopédique Santy (FIFA Medical Center of Excellence) in Lyon.
Trotz technisch einwandfreier Kreuzbandrekonstruktion klagen ein Teil der Patienten — insbesondere aktive Sportlerinnen und Sportler — nach der Operation über eine verbleibende Rotationsinstabilität. Der Grund: Das vordere Kreuzband allein kontrolliert nicht die gesamte anterolaterale Rotationsbewegung des Kniegelenks. Das anterolaterale Ligament (ALL), ein eigenständiges Band an der Außenseite des Knies, übernimmt diesen Teil der Stabilisierung.
Ist das ALL mitgerissen — was bei vielen ACL-Verletzungen der Fall ist — verbleibt ohne seine Rekonstruktion eine mechanische Schwäche, die zu einem erhöhten Risiko für Transplantatversagen und Rerupturen führt.
Wissenschaftliche Studien — viele davon direkt von Sonnery-Cottet und seinem Team am Centre Orthopédique Santy publiziert — belegen die Überlegenheit der kombinierten Technik gegenüber der isolierten ACL-Rekonstruktion.
Die kombinierte ACL-ALL-Rekonstruktion reduziert das Risiko einer erneuten Kreuzbandruptur signifikant. Studien von Sonnery-Cottet zeigen eine Reduktion der Transplantatversagensrate um bis zu 50 % im Vergleich zur isolierten ACL-Rekonstruktion.
Durch die gleichzeitige Rekonstruktion des ALL wird die anterolaterale Tibiarotation zusätzlich kontrolliert. Der Pivot-Shift wird nachweislich stärker reduziert als bei alleiniger ACL-Versorgung — ein entscheidender Faktor für sportliche Leistungsfähigkeit.
Die verbesserte Stabilität des Kniegelenks nach kombinierter Rekonstruktion ermöglicht eine sicherere und oft zügigere Rehabilitation. Sportlerinnen und Sportler profitieren von einer höheren funktionellen Kniestabilität bereits in frühen Rehaphasen.
Die ALL-Rekonstruktion erfolgt über zusätzliche kleine Stichinzisionen im selben operativen Eingriff. Die OP-Zeit verlängert sich nur geringfügig, das Komplikationsrisiko erhöht sich nicht wesentlich — bei deutlichem Zugewinn an Stabilität.
Weltrenommierter Kniechirurg am Centre Orthopédique Santy – Hôpital Privé Jean Mermoz, FIFA Medical Center of Excellence in Lyon, Frankreich. Sonnery-Cottet zählt zu den weltweit führenden Experten für Kniebandverletzungen und hat die kombinierte ACL-ALL-Rekonstruktionstechnik maßgeblich entwickelt, standardisiert und wissenschaftlich publiziert. Seine Technik wird heute weltweit in spezialisierten Zentren angewandt.
Drei erfahrene Fachärzte betreuen Sie von der Diagnose über die Operation bis zur Rehabilitation — persönlich und auf höchstem Niveau.



Nicht zwingend. Ob operiert oder konservativ behandelt wird, hängt von Faktoren wie Instabilität, Ihrem Aktivitäts- und Anspruchsniveau, Begleitverletzungen und Alter ab. Die individuell beste Option besprechen wir mit Ihnen in der Ordination.
Die Rückkehr zum Sport erfolgt in der Regel innerhalb von 9–12 Monaten. Entscheidend ist dabei nicht der Zeitpunkt allein, sondern das Erreichen definierter Reha-Meilensteine (Kraft, Stabilität und Funktion). Die Freigabe erfolgt daher meilensteinbasiert, nicht rein zeitbasiert.
An allen drei osteofit-Standorten – Graz, Linz und Liezen.
Vereinbaren Sie jetzt einen Termin an einem unserer drei Standorte in Graz, Linz oder Liezen. Wir nehmen uns Zeit für Sie — und Ihre Gesundheit.