Künstlicher Hüftgelenkersatz bei fortgeschrittener Coxarthrose und Hüftkopfnekrose — über muskelschonende Zugänge, mit zementfreier Kurzschaftprothese und einem Behandlungsplan, der zu Ihrem Gelenk passt.
Eine Hüftprothese ist kein Eingriff, den man vorzieht, weil das Röntgenbild schlecht aussieht. Maßgeblich ist Ihr Leidensdruck: Schmerz in Ruhe und in der Nacht, eine Gehstrecke, die immer kürzer wird, Schwierigkeiten beim Socken- und Schuhanziehen — und konservative Maßnahmen, die nicht mehr greifen.
Solange Physiotherapie, Infiltrationen oder eine gezielte Schmerztherapie Ihre Beschwerden ausreichend kontrollieren, hat das Vorrang. Wir sagen Ihnen ehrlich, wenn wir den Zeitpunkt für einen Gelenkersatz noch nicht für gekommen halten.
Konservative Alternativen ansehen →Nicht die Prothese allein entscheidet über das Ergebnis, sondern wie man zu ihr gelangt. Wir arbeiten über minimalinvasive Zugänge, die Muskulatur und Sehnen schonen statt sie zu durchtrennen.
Der minimalinvasive vordere Zugang (AMIS) nutzt eine natürliche Lücke zwischen den Muskeln. Muskeln und Sehnen bleiben erhalten — die Grundlage für rasche Mobilisierung.
Je nach Anatomie, Voroperationen und Knochenqualität kann der anterolaterale Zugang die bessere Wahl sein. Wir legen uns nicht auf eine Technik fest, sondern wählen die passende.
Die zementfreie Kurzschaftprothese spart Knochensubstanz und verankert sich biologisch im Knochen. Das ist besonders dann von Vorteil, wenn später ein Wechsel nötig werden sollte.
Zugang und Prothesenmodell legen wir für jeden Patienten einzeln fest — auf Basis von Anatomie, Knochenqualität, Alter und Anspruch an die Belastbarkeit.
Die muskelschonende Technik zahlt sich vor allem nach der Operation aus — bei der Mobilisierung.
So lange dauert der Krankenhausaufenthalt in der Regel. Der genaue Verlauf hängt von Allgemeinzustand, Begleiterkrankungen und häuslicher Situation ab.
Das Aufstehen und Gehen ist in der Regel unmittelbar nach der Operation möglich — meist unter Vollbelastung.
Gehhilfen dienen der Sicherheit, nicht der Entlastung. Wer sie nicht braucht, muss sie nicht wochenlang verwenden.
Bei überwiegend sitzender Tätigkeit ist eine Rückkehr teilweise schon nach rund zwei Wochen möglich. Bei körperlich schwerer Arbeit dauert es deutlich länger.
Hüftendoprothetik gehört zum Kernrepertoire aller vier osteofit-Fachärzte. Dr. Dipl.-Ing. Dietmar Maurer und Dr. Florian Ott haben ihre endoprothetische Ausbildung beide unter Doz. Ehall am LKH Bad Radkersburg absolviert, einem etablierten Zentrum für Gelenkersatz.
Gemeinsam haben die osteofit-Fachärzte bereits eine vierstellige Zahl an Endoprothesen implantiert. Bei einem Eingriff, dessen Ergebnis maßgeblich von Routine abhängt, ist das die relevantere Kennzahl als jedes Verfahren.
Welcher Arzt Sie operiert und an welchem Haus, besprechen wir vorab gemeinsam — das hängt auch davon ab, wo Sie versichert sind und was Ihnen die kürzeren Wege sind.
Unsere Ärzte in Graz →Eine Hüftendoprothese kommt in Frage, wenn der Gelenkknorpel weitgehend aufgebraucht ist und konservative Maßnahmen wie Physiotherapie, Infiltrationen oder Schmerztherapie nicht mehr ausreichend wirken. Typische Anlässe sind fortgeschrittene Coxarthrose und die Hüftkopfnekrose im Spätstadium. Entscheidend ist nicht das Röntgenbild allein, sondern Ihr Leidensdruck: Ruhe- und Nachtschmerz, eingeschränkte Gehstrecke und Verlust an Lebensqualität.
Der stationäre Aufenthalt dauert in der Regel 5 bis 7 Tage. Der genaue Verlauf hängt von Ihrem Allgemeinzustand, den Begleiterkrankungen und den häuslichen Verhältnissen ab.
Bei der zementfreien Kurzschaftprothese über einen muskelschonenden Zugang ist das Gehen in der Regel unmittelbar nach der Operation möglich, meist unter Vollbelastung. Krücken werden nur bei Bedarf und zur Sicherheit verwendet, nicht routinemäßig über Wochen. Der individuelle Verlauf wird ärztlich festgelegt.
Das hängt stark vom Beruf ab. Bei überwiegend sitzenden Tätigkeiten ist eine Rückkehr teilweise bereits nach etwa zwei Wochen möglich. Bei körperlich schwerer Arbeit dauert es deutlich länger. Den Zeitpunkt legen wir gemeinsam mit Ihnen fest.
Nein. Unser Schwerpunkt an der Hüfte ist die Endoprothetik, also der künstliche Gelenkersatz. Arthroskopische Eingriffe am Hüftgelenk führen wir nicht durch. Für arthroskopische Fragestellungen an der Hüfte verweisen wir Sie gerne weiter.
Je nach behandelndem Arzt an der Privatklinik Graz Ragnitz oder am UKH Kalwang (Dr. Maurer, Dr. Ott), am LKH Südweststeiermark (Dr. Farzi) oder am UKH Linz (Prim. Dr. Mattiassich). Den passenden Operationsort besprechen wir im Vorfeld mit Ihnen.
Die osteofit-Fachärzte haben gemeinsam bereits eine vierstellige Zahl an Endoprothesen implantiert. Dr. Dipl.-Ing. Dietmar Maurer und Dr. Florian Ott haben ihre endoprothetische Ausbildung beide unter Doz. Ehall am LKH Bad Radkersburg absolviert, einem etablierten Zentrum für Gelenkersatz.
Die Honorare für Untersuchung und Beratung finden Sie in der Kostenübersicht auf der Startseite. Für den Eingriff selbst im Sanatorium ist in der Regel eine private Zusatzversicherung maßgeblich, die die Kosten häufig weitgehend übernimmt. Die Abrechnung besprechen wir vor dem Eingriff transparent mit Ihnen.
Vereinbaren Sie jetzt einen Termin an einem unserer drei Standorte in Graz, Linz oder Liezen. Wir nehmen uns Zeit für Sie — und Ihre Gesundheit.